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Wie ein ausgehender Webhook wirkt
Ein Webhook hört auf ein Ereignis im Lebenszyklus eines Vorgangs einer Vorlage — angelegt, gestartet, abgeschlossen, eine Aufgabe erledigt oder eine Phase abgeschlossen. Tritt es ein, schickt Bricksta die zugehörigen Daten als JSON per POST an die hinterlegte Ziel-Adresse. Weil praktisch jedes Tool eingehende Webhooks entgegennimmt, deckt dieser eine Baustein beliebig viele Zielsysteme ab.
Einen Webhook anlegen
- 1Öffne Automatisierung → Ausgehend.
- 2Gib dem Webhook einen Namen, wähle die Vorlage und das Ereignis, auf das er reagieren soll.
- 3Trage die Ziel-Adresse (URL) des empfangenden Systems ein. Sie muss öffentlich erreichbar sein — Adressen, die in ein internes Netz zeigen (etwa localhost, 127.0.0.1, private Bereiche oder die Metadaten-Adresse einer Cloud), weist Bricksta ab.
- 4Optional: erzeuge ein Secret — Bricksta legt dann jeder Sendung eine Signatur bei, mit der die Gegenseite die Echtheit prüfen kann.
- 5Mit „Test senden“ prüfst du die Verbindung, bevor der Webhook produktiv wird.


Jede Sendung landet mit ihrem HTTP-Status im Lauf-Protokoll, sodass du siehst, ob die Gegenseite sie angenommen hat. Über den Aktiv-Schalter pausierst du einen Webhook, ohne ihn zu löschen.
Antwortet die Gegenseite nicht, bricht Bricksta die Sendung nach zehn Sekunden ab und vermerkt sie als Fehlversuch — ein hängendes Ziel hält die übrigen Webhooks also nicht auf. Eine einzelne fehlgeschlagene Sendung wird nicht wiederholt: sie steht mit ihrem Fehler im Lauf-Protokoll, und die nächsten Ereignisse laufen normal weiter. Wiederholt wird nur, wenn Bricksta ein Ereignis gar nicht erst bearbeiten konnte — und höchstens fünfmal, danach gibt Bricksta es auf. Ziele, die eine Sendung bereits angenommen haben, werden bei einer solchen Wiederholung nicht ein zweites Mal angerufen.
Ausgehende Webhooks zu verwalten setzt das Recht zur Vorlagen-Verwaltung (template.manage) voraus.