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Inhalte übersetzen: bauen in einer Sprache, übersetzen im Übersetzungsmodus

Arbeiten Menschen in mehreren Sprachen mit euren Abläufen, sollen Aufgaben, Felder und Mails sie in ihrer Sprache erreichen. Bricksta folgt dafür überall derselben Regel: Gebaut wird in einer Sprache, der Basis-Sprache, ohne Übersetzungsfelder dazwischen. Übersetzt wird in einem eigenen Modus, den du auf jeder Pflegeseite mit derselben Sprachwahl einschaltest. Was noch fehlt, zeigt eine Zeile — und alles zusammen steht unter Organisation → Übersetzungen.

Auf dieser Seite

Die Begriffe

Basis-Sprache
Die Sprache, in der eure Organisation baut — Vorlagen, Kategorien, Rollen, Formulare. Jede Übersetzung bezieht sich auf sie, und wo keine Übersetzung da ist, liest jeder die Basis-Sprache. Eingestellt unter Organisation → Stammdaten.
Inhalts-Sprachen
Die Sprachen, in die ihr übersetzt — zusätzlich zur Basis-Sprache. Ihr wählt sie unter Organisation → Übersetzungen. Hat eine Organisation keine Inhalts-Sprachen, zeigt Bricksta nichts vom Übersetzen.
Zielsprache
Die eine Inhalts-Sprache, die du gerade übersetzt. Es ist immer höchstens eine: die Maske zeigt sie, das Original steht grau darüber.
Übersetzungsmodus
Der Zustand, in dem eine Pflegeseite zum Übersetzen da ist statt zum Bauen. Du bist darin, sobald in der Sprachwahl eine Zielsprache gewählt ist; das Basis-Segment bringt dich zurück in den Basis-Modus.

Inhalts-Sprachen einstellen

Unter Organisation → Übersetzungen steht oben die Leiste „Inhalts-Sprachen“: zuerst die Basis-Sprache mit dem Zusatz „Basis“, daneben jede Inhalts-Sprache. Über „+ Sprache“ fügst du eine hinzu, über das × an ihrem Namen entfernst du sie wieder. Die Basis-Sprache selbst stellt ein Admin unter Organisation → Stammdaten ein.

Bricksta selbst gibt es auf Deutsch und Englisch. Eine Inhalts-Sprache, in der niemand die App liest — etwa Französisch —, kannst du trotzdem anlegen. Sie trägt in der Sprachwahl ein Brief-Symbol, und ist sie gewählt, steht darunter „Französisch: nur in E-Mails an Kontakte dieser Sprache sichtbar“. Genau das ist ihr Zweck: Mails an Kontakte, die Französisch eingestellt haben, gehen mit euren französischen Texten hinaus.

Bauen und übersetzen: der Übersetzungsmodus

Jede Seite, auf der übersetzbare Inhalte gepflegt werden, trägt oben dieselbe Sprachwahl: „DE Basis“ zum Bauen, daneben je Inhalts-Sprache ein Segment mit dem Stand, etwa „EN 3/8“. Im Basis-Modus siehst du keine Übersetzungsfelder. Wählst du eine Zielsprache, bist du im Übersetzungsmodus: die Felder zeigen die Zielsprache, das Original steht grau darüber, und was für alle Sprachen gleich ist — Typ, Regeln, Rechte, Reihenfolge —, tritt zurück. Bleibt eine Übersetzung leer, gilt die Basis-Sprache.

  • Vorlagen: im Editor die Namen von Workflows, Phasen und Aufgaben, im Feld-Inspektor Bezeichnung, Hilfetext, Beispieltext und Optionen eines Felds, in den Einstellungen die Ergebnisse eines Vorgangs.
  • Sende-Schritt: Betreff und Text einer Nachricht im Aufgaben-Fenster. Platzhalter erscheinen dort als Bausteine; fehlt einer in der Übersetzung, sagt Bricksta das beim Speichern.
  • Nachrichten-Bibliothek: Name, Beschreibung, Betreff und Nachricht jeder Vorlage. Platzhalter setzt du auch in der Zielsprache über „Feld einfügen“ als Bausteine ein. Setzt du die Vorlage später in einen Sende-Schritt ein, wandern alle Übersetzungen mit.
  • Kategorien, Prozesstypen, Aufgabenbibliothek und Datensätze (Spaltennamen).
  • Organisation → Rollen und die externen Rollen unter Organisation → Externe Kontakte sowie an der Vorlage.
  • Öffentliche Eingangsformulare: Titel und Einwilligungstext.
  • Dokumentvorlagen: Einleitung, Leistungsbeschreibung, Zahlungsbedingungen und Schlusstext eines Angebots, mit Platzhaltern als Bausteinen. Name, Nummernkreis, Briefkopf und Logo gelten für alle Sprachen.

Der Modus gilt für die ganze Sitzung: wechselst du die Seite, bleibst du in derselben Zielsprache. Ein neuer Browser-Tab beginnt wieder im Basis-Modus — so baut niemand am nächsten Morgen ahnungslos in einer Übersetzung weiter. Ein Link mit ?sprache=en am Ende öffnet eine Seite direkt im Übersetzungsmodus Englisch, ?sprache=basis schaltet zurück. Auf dem Telefon lässt sich die Sprachwahl seitlich wischen, wenn nicht alle Sprachen in die Breite passen.

Die Statuszeile: was fehlt oder veraltet ist

Im Basis-Modus meldet sich das Übersetzen nur, wenn es etwas zu tun gibt: dann steht unter dem Kopf eine Zeile wie „Englisch: 3 Namen fehlen, 1 veraltet“ mit dem Knopf „Übersetzen ›“, der dich direkt in diese Sprache schaltet. Veraltet heißt: der Text in der Basis-Sprache hat sich geändert, nachdem er übersetzt wurde. Sind alle Übersetzungen da und aktuell, steht keine Zeile da.

Alles an einem Ort: Organisation → Übersetzungen

Wer nicht Seite für Seite übersetzen will, findet unter Organisation → Übersetzungen alle übersetzbaren Texte der Organisation in einer Liste. Oben wählst du die Zielsprache, darunter schränken Reiter auf einen Bereich ein — Kategorie, Prozesstyp, Vorlage, Rolle, Feld, Option, Workflow, Phase, Aufgabe, Bibliothek, Datensatz-Spalte und -Eintrag, externe Rolle, Eingangsformular, Versandtext, Nachrichtenvorlage — und die Status-Knöpfe auf „Fehlt“, „Veraltet“, „KI · ungeprüft“ oder „Übersetzt“, jeweils mit der Zahl. Jede Zeile nennt Kontext und Original; die Übersetzung trägst du direkt ein. „Auf der zugehörigen Seite öffnen“ führt auf die Pflegeseite und öffnet sie gleich im Übersetzungsmodus derselben Sprache.

Bereiche, die ein eigenes Pflegerecht brauchen — Versandtexte, Nachrichtenvorlagen, Eingangsformulare, Datensatz-Einträge —, erscheinen nur bei denen, die dieses Recht haben.

Mit KI übersetzen — und prüfen

„Fehlende mit KI übersetzen“ füllt alle fehlenden Texte der gewählten Zielsprache auf einmal. Eine vorhandene Übersetzung überschreibt die KI nie. Was sie geschrieben hat, trägt den Status „KI · ungeprüft“ und ist für Leser noch nicht sichtbar: sie sehen weiter die Basis-Sprache, bis ein Mensch die Übersetzung bestätigt. Das geht gesammelt mit „Alle als geprüft markieren“; eine Übersetzung, die du von Hand speicherst, gilt ebenfalls als geprüft. Platzhalter wie {{kuerzel}} lässt die KI unverändert stehen, damit Nachrichten auch in der Übersetzung die richtigen Werte einsetzen.

Der Schalter „KI-Übersetzungen automatisch übernehmen“ gilt für die ganze Organisation: ist er an, gehen KI-Übersetzungen ohne Prüfschritt sofort live. Schalte ihn nur ein, wenn ihr euch auf die Übersetzungen verlassen wollt, ohne sie zu lesen.

Übersetzen lassen: an ein Mitglied zuweisen

Mit „An Mitglied zuweisen“ gibst du die gewählte Zielsprache an eine Person ab, auf Wunsch mit Notiz. Sie sieht die Zuweisung in „Meine Arbeit“ und oben auf der Übersetzungs-Seite als „Dir zugewiesen: Englisch“, übersetzt dort und schließt die Zuweisung mit „Erledigt“. Verwaltungsrechte braucht sie dafür nicht: „Öffnen“ führt sie auf eine eigene Übersetzungs-Seite, die ihr offensteht, solange die Zuweisung offen ist.

Wer was in welcher Sprache liest

  • Mitglieder lesen Bricksta in ihrer eigenen Sprache. Gibt es für einen Inhalt eine geprüfte Übersetzung in dieser Sprache, sehen sie die; sonst die Basis-Sprache.
  • Externe Kontakte haben eine eigene Sprache, die am Kontakt steht und beim Einladen sichtbar gewählt wird. Mails an sie gehen in dieser Sprache hinaus; ist keine gepflegt, gilt die Basis-Sprache der Organisation.
  • Ein Angebot aus dem Schritt „Angebot erzeugen“ entsteht in der Sprache des Hauptkontakts — des zuerst hinzugefügten Beteiligten des Vorgangs. Je Textbaustein gilt die geprüfte Übersetzung, sonst die Basis-Sprache; ohne Kontakt entsteht das Angebot in der Basis-Sprache.
  • Eine Inhalts-Sprache ohne eigene Oberfläche erreicht ihre Leser nur per E-Mail: eure übersetzten Texte kommen in ihr an, Systemmails wie die Einladung gehen auf Englisch.