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Die Mitglieder-Seite
Die Seite ist zweigeteilt: Links suchst und wählst du in einer Liste ein Mitglied — nach Abschnitten getrennt in aktive Mitglieder, offene Einladungen und deaktivierte. Rechts öffnest du die Details des gewählten Mitglieds und verwaltest es dort: Typ ändern, Eigentümerschaft übertragen oder deaktivieren. Über das Plus neben dem Suchfeld nimmst du jemanden neu auf — per Einladung oder direkt angelegt.

Mitglieder sind interne Personen mit Konto und Rechten. Externe Beteiligte — Antragsteller, Ansprechpartner, Bürgen — verwaltest du getrennt davon unter Organisation → Externe Kontakte: dort siehst du sie org-weit und kannst ihren Portal-Zugang widerrufen.
Mitglieder einladen
Über das Plus neben dem Suchfeld öffnet sich ein Panel zum Einladen. Dort trägst du eine oder mehrere E-Mail-Adressen auf einmal ein — tippen und mit Enter oder Komma bestätigen oder gleich eine ganze Liste einfügen; jede Adresse wird zu einem Chip. Ungültige Adressen und bereits Eingeladene markiert Bricksta und überspringt sie. Wähle eine gemeinsame Rolle für alle und lade sie zusammen ein. Jede Person nimmt die Einladung nach Login oder Registrierung mit ihrer E-Mail selbst an und erscheint danach als aktives Mitglied.
Ein Mitglied direkt anlegen
Für interne Test- oder Sonderfälle kannst du im selben Panel unter „Mitglied direkt anlegen“ eine Person auch direkt mit E-Mail und Passwort anlegen, statt sie einzuladen — sie kann sich sofort anmelden. Nutze das gezielt und behandle die Zugangsdaten vertraulich.
Ein so direkt angelegtes Konto bleibt „verwaltet“: In seinen Details erscheint der Abschnitt Stammdaten, über den du Name, Login-E-Mail und Passwort dieser Person jederzeit nachträglich ändern kannst. Bei eingeladenen oder selbst registrierten Mitgliedern gibt es diesen Abschnitt bewusst nicht — sie verwalten ihre Zugangsdaten selbst.
Mitglieds-Typ zuweisen und Eigentümerschaft
Jedem Mitglied weist du einen Mitglieds-Typ zu. Der Typ bestimmt die Grundausstattung: wie viel jemand von der Organisation überhaupt sieht und was er mitbringt — etwa nur mitarbeiten oder auch Vorlagen und Einstellungen verwalten. Darf jemand darüber hinaus mehr, kommt das aus einem Berechtigungsprofil (Organisation → Berechtigungen), nicht aus einer Rolle: eine Rolle sagt nur, welchen Job jemand in einem Vorgang hat. Über „zum Owner machen“ überträgst du die Eigentümerschaft der Organisation an ein anderes Mitglied. Was die einzelnen Typen konkret dürfen und wie Sichtbarkeit funktioniert, erklärt der Artikel Berechtigungen und Sichtbarkeit.
Vergib Rollen so knapp wie möglich: die meisten Mitglieder brauchen zum Mitarbeiten keine Verwaltungsrechte.
Statt jede Person einzeln zu berechtigen, weist du ein Berechtigungsprofil unter Organisation → Berechtigungen einer ganzen Gruppe zu — alle Mitglieder der Gruppe tragen es dann, und wer später dazukommt oder ausscheidet, gewinnt oder verliert die Rechte sofort. Eine ROLLE lässt sich einer Gruppe ebenfalls org-weit zuweisen (unter Organisation → Rollen); das macht die Gruppe für Aufgaben und Freigaben adressierbar, vergibt aber keine Rechte.
Nicht jedes Mitglied ist ein Mensch: Ein KI-Agent ist ein Mitglied vom Typ KI-Agent mit fest begrenzter Ausführer-Rolle. Wie du solche Agenten anlegst und steuerst, erklärt der Artikel KI-Agenten.
Organigramm: die Führungslinie
Oben rechts schaltest du zwischen Liste und Organigramm um. Das Organigramm zeigt die Führungslinie deiner Organisation als Baum: wer wem unterstellt ist (Vorgesetzt → Mitarbeiter). Diese Linie steuert Eskalationen — sie können entlang der Vorgesetzten mehrere Ebenen hochlaufen. Ein Mitglied hat höchstens eine:n Vorgesetzte:n; Mitglieder ohne stehen als Wurzeln oben. KI-Agenten erscheinen mit einem Bot-Symbol. Mit der Berechtigung „Mitglieder/Rollen verwalten“ änderst du direkt im Diagramm über das ⋯-Menü an einem Knoten, wem jemand unterstellt ist — dasselbe wie das Feld „Vorgesetzte:r“ in den Mitglied-Details. Auf schmalen Bildschirmen bleibt es bei der Liste.
Verlässt jemand das Team, deaktiviere das Mitglied — der Zugriff endet sofort, die Historie bleibt aber lückenlos erhalten.