Integration & Automatisierung

Trigger: Vorgänge automatisch starten

Ein Trigger verbindet Bricksta mit einem vorgelagerten System: Trifft dort ein Ereignis ein, entsteht automatisch ein Vorgang — ohne dass ihn jemand von Hand anlegt. Trigger findest du im Menü unter Automatisierung → Eingehend.

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Was ein Trigger ist

Ein Trigger nimmt über eine Webhook-Adresse Daten aus einem externen System (z. B. einem Formular oder CRM wie HubSpot) entgegen, legt daraus einen Vorgang aus einer Vorlage an, befüllt Felder aus den gelieferten Daten vor und startet ihn. So wird aus einem eingehenden Ereignis ohne Zwischenschritt ein laufender Ablauf.

Die Trigger-Seite mit dem Anlege-Formular und einem angelegten Trigger „Bewerbung aus Karriereseite“
Die Trigger-Seite: oben das Anlege-Formular mit Name und Fallback-Vorlage, darunter die vorhandenen Trigger mit Ziel-Vorlage und Status.

Einen Trigger anlegen

  1. 1Öffne Trigger (eingehend) und lege über „+ Trigger“ einen neuen an.
  2. 2Wähle die Standard-Vorlage (Fallback), aus der der Vorgang entsteht — oder lass sie leer für einen reinen Routing-Endpunkt.
  3. 3Verbinde das externe System mit der Webhook-Adresse des Triggers.
  4. 4Ordne die eingehenden Datenfelder den Feldern der Vorlage zu (Feld-Mapping), damit der Vorgang vorbefüllt startet.

Routing-Regeln

Sollen unterschiedliche Eingänge zu unterschiedlichen Vorlagen führen, legst du Routing-Regeln an: Sie wählen anhand der eingehenden Daten die passende Vorlage. Ohne passende Regel greift die Standard-Vorlage. Alternativ kann die Zuordnung KI-gestützt anhand des Inhalts erfolgen.

Bei KI-gestützter Zuordnung legst du mit der Mindest-Konfidenz fest, wie sicher die KI sein muss, damit ihre Zuordnung gilt: ein Wert zwischen 0 und 1, voreingestellt 0,6. Liegt die KI darunter, greift die Standard-Vorlage statt der geratenen. Der Wert wird gespeichert, sobald du das Feld verlässt — nicht bei jedem Tastendruck.

Die Mindest-Konfidenz 0 bedeutet nicht „keine Schwelle“, sondern „jede Vermutung gilt“ — auch eine völlig unsichere. Setze sie nur bewusst, und lieber nicht unter 0,5.

Doppelte Eingänge und Testlauf

Über eine Kennung aus den Daten (Idempotenz) stellt Bricksta sicher, dass dasselbe Ereignis nicht versehentlich zwei Vorgänge erzeugt. Mit einem Testlauf prüfst du einen Trigger, bevor er produktiv geht: Er legt einen echten Vorgang aus Beispieldaten an, sodass du siehst, ob Vorlage und Feld-Zuordnung stimmen. Bricksta wartet dabei höchstens zwei Minuten auf eine Antwort und bricht das Warten danach ab. Das beendet nur die Anzeige — der Endpunkt kann weiterarbeiten und den Vorgang noch anlegen. Sieh in diesem Fall unter „Letzte Läufe“ nach, statt den Testlauf ein zweites Mal zu starten.

Trigger zu verwalten setzt das Recht zur Vorlagen-Verwaltung (template.manage) voraus.